Umbau

Zwischen 1881 und 1897 wurde die Mälzerei im Auftrag von Richard Roesicke, dem Begründer der Schultheiss-Brauerei, auf dem Gelände einer bereits seit dem Jahr 1874 bestehenden Malzfabrik gebaut. Die burgähnlichen Klinkerbauten an der Mühlenstraße sind markante Zeugnisse der Industriearchitektur des späten 19. Jahrhunderts. Bis 1945 erzeugte die Fabrik pro Jahr 150 000 Zentner geröstetes Malz für die Bierherstellung. Die DDR nutzte das Gebäude nach Ende der Produktion 1945 als Warenlager. Seit der Wende standen die Gebäude leer und verfielen zunehmend.

Seit 2008 entstand unter der Terraplan Immobilien- und Treuhandgesellschaft aus Nürnberg hier im Herzen Pankows aus einer Ansammlung alter, vermauerter Ruinen...

... ein repräsentatives Denkmal in dem es sich auch noch gut wohnen lässt.

Aus einer Kraterlandschaft im Erdgeschoss wurde...

... ein schöner Eingangsbereich durch den man gern nach Hause kommt.

Aus abgrundtiefen Lagerhallen entstand durch einen kleinen Kunstgriff...

... das "Folly", ein schöner kleiner Durchgang mit alten Guss-Säulen.

Und wo vorher alte Schuppen einer Sandwüste weichen mussten...

... ist mit der Piazza ein Ort zum Spazieren, Treffen und Verweilen entstanden...

... der auch nachts Atmosphäre ausstrahlt.

Somit ist die Mälzerei nach allen Plänen und Wirren, nach Ideen für Kinos, Bowlingbahnen und Gewerbe, vor dem endgültigen Verfall gerettet und stellt ein schönes Stück Pankow und ein ansehnliches Denkmal Berliner Industriegeschichte dar.

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